Erste Hilfe Fortbildung für Lehrer

 

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Als Lehrer im Schuldienst sind Sie verpflichtet sich regelmäßig in Erste Hilfe fortzubilden, damit Sie gezielt und schnell handeln können.

Wir bieten Ihnen hierfür eine zielgruppenspezifische Erste Hilfe Fortbildung für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder an.

Wir bieten Ihnen Schulungen vor Ort mit Kompetenz und langjährigen Erfahrungen mit Kindernotfällen!


 

Für Lehrer im Schuldienst vom Land S.-H. gilt eine Fortbildungspflicht in einem Zeitabstand von nur allen 3 Jahren mit einem Zeitumfang von 6 Unterrichtseinheiten.

Vereinbaren Sie einen Kurstermin direkt an Ihrer Schule oder melden Sie sich online an.

Online anmelden:

Sie können sich bequem online zu unseren Kursen anmelden.

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Ab einer Teilnehmerzahl von 12 Personen kommen wir auch gerne zu Ihnen und führen den Kurs vor Ort durch.

In diesem Rahmen haben Sie die Möglichkeit auch optionale Themen zu wählen.

Für die kostenfreie Fortbildung ist es notwendig im Vorwege den Kurs bei der Unfallkasse Nord www.uk-nord.de zu beantragen. Für die Bestätigung durch die Unfallkasse müssen Sie mindestens 2 Wochen einplanen.

Im Weiterem bitten wir Sie unser Anmeldeformular auszufüllen.

Ab einer Teilnehmerzahl von 12 Personen besteht für Sie die Möglichkeit das Seminar auch direkt bei Ihnen vor Ort auszuführen.

Hierbei können wir ebenfalls auf Ihre individuelle Themenwünsche eingehen.

Kontaktieren Sie uns per Mail oder Telefon.

Folgender Themenplan wurde von der Unfallkasse S.-H. für Lehrer erstellt.

Grundlagen der Ersten Hilfe

  • Grundsätzliche Maßnahmen
  • Verpflichtung zur Hilfeleistung
  • Verhalten des Ersthelfers
  • Auffinden einer Person
  • Notruf
  • Kontrolle der Vitalfunktionen
  • Lebensrettende Sofortmaßnahmen
  • weitergehende Erste Hilfe
  • psychische Betreuung eines Notfallbetroffenen
  • Wärmeerhaltung

Bewusstlosigkeit/Atem-Herz-Kreislauf-Stillstand

  • Grundlagen der Bewusstlosigkeit
  • Kontrolle der Vitalfunktionen
  • Herstellen der stabilen Seitenlage
  • Gehirnerschütterung, Kopfverletzungen
  • Kälte- u. Hitzeschäden
  • Grundlagen der Atmung
  • Störungen der Atmung
  • Fremdkörper im Mund und Rachenraum
  • Insektenstich und Allergien
  • Ertrinken und Beinahe-Ertrinken
  • Techniken der Atemspende, auch bei Kindern

Wunden/Blutungen/Knochenbrüche

  • Grundsätze der Wundversorgung
  • Anlegen von Verbänden mit verschiedenen Verbandmaterialien
  • Maßnahmen bei bedrohlichen Blutungen
  • Verstauchungen/Verrenkungen
  • Maßnahmen bei Knochenbrüchen

Die Themen werden in 6 Unterrichtseinheiten a´45 min, zuzüglich von mind. 2 Pausen vermittelt.

 

Zahl von Ersthelfern

(1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass für die Erste-Hilfe-Leistung Ersthelfer mindestens in folgender Zahl zur Verfügung stehen:

1. bei 2 bis zu 20 anwesenden Versicherten ein Ersthelfer,

2. bei mehr als 20 anwesenden Versicherten

  1.  a.in Verwaltungs- und Handelsbetrieben 5 %
  2.  b.in sonstigen Betrieben 10 %.
  3.  c.in Kindertagesstätten ein Ersthelfer je Kindergruppe.
  4.  d.In Hochschulen 10 % der Versicherten nach § 2 Absatz 1 Nummer 1 Sozialgesetzbuch Siebtes Buch SGB VII

Von der Zahl der Ersthelfer nach Nummer 2 kann im Einvernehmen mit dem Unfallversicherungsträger unter Berücksichtigung der Organisation des betrieblichen Rettungswesens und der Gefährdung abgewichen werden.

(2) Der Unternehmer darf als Ersthelfer nur Personen einsetzen, die bei einer von

dem Unfallversicherungsträger für die Ausbildung zur Ersten Hilfe ermächtigten Stelle ausgebildet worden sind oder über eine sanitätsdienstliche/rettungsdienstliche

Ausbildung oder eine abgeschlossene Ausbildung in einem Beruf des Gesundheitswesens verfügen. Die Voraussetzungen für die Ermächtigung sind in der Anlage 2 zu dieser Unfallverhütungsvorschrift geregelt.

(3)

Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die Ersthelfer in der Regel in Zeit-

abständen von zwei Jahren fortgebildet werden. Für die Fortbildung gilt Absatz

2 entsprechend. Personen mit einer sanitätsdienstlichen/rettungsdienstlichen

Ausbildung oder einer entsprechenden Qualifikation in einem Beruf des Gesundheitswesens gelten als fortgebildet, wenn sie an vergleichbaren Fortbildungsveranstaltungen regelmäßig teilnehmen oder bei ihrer beruflichen oder ehrenamtlich sanitätsdienstlichen/rettungsdienstlichen Tätigkeit regelmäßig Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen. Der Unternehmer hat sich Nachweise über die Fortbildung vorlegen zu lassen.

(4)

Ist nach Art des Betriebes, insbesondere auf Grund des Umganges mit Gefahrstoffen, damit zu rechnen, dass bei Unfällen Maßnahmen erforderlich werden, die

nicht Gegenstand der allgemeinen Ausbildung zum Ersthelfer gemäß Absatz 2 sind,

hat der Unternehmer für die erforderliche zusätzliche Aus- und Fortbildung zu sorgen.

(2) Der Unternehmer hat auf Grund seiner Gefährdungsbeurteilung zu prüfen, ob er mit der vorgeschriebenen Anzahl auskommt oder ob weitere Ersthelfer benötigt werden. Zu berücksichtigen sind z.B. Etagen Anzahl, Wegestrecken über 100m, Urlaub, Schichtarbeit oder Ausfall durch Krankheit von Mitarbeitern.

(3) Die Ersthelfer sind unter Berücksichtigung der Art der Gefahren, der Struktur und der Ausdehnung des Betriebes so zu platzieren, dass bei jedem Unfall ein Ersthelfer in der Nähe ist.

(4) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die Ersthelfer in der Regel in Zeitabständen von zwei Jahren fortgebildet werden.

Quelle: DGUV Vorschrift 1 – Grundsätze der Prävention / bisher BGV/GUV-V A1